Im Rahmen unseres Dialoges mit unseren Kunden sprachen wir in der ersten Phase mit einigen Gärtnern aus den verschiedensten Bereichen, um derart die Themenkreise, die von Interesse sind, zu definieren.
Erich Herret ist ein reiner Gemüsegärtner, Herbert Jedletzberger ein Blumengärtner und bei Alois Schweitzer und Karl Kasehs war es der "Generations-Aspekt", der uns interessierte.
Ähnlich wie bei den Beratern gibt es auch hier eine Reihe von Themen, bei denen alle Gärtner die gleiche Priorität sehen.
Thema Gewächshaus-Computer - ohne ihn kann sich kaum einer die effektive Bewirtschaftung vorstellen.
Wobei anfängliche Skepsis sehr rasch der Freude über die Effizienz des Arbeitens wich - und: diese Einstellung ist vom Alter her unabhängig.
Es gibt den Generationskonflikt scheinbar nicht - zumindest nicht unter Gärtnern. Jeder freut sich über mehr Ertrag und ein einfacheres Arbeiten. Und allen ist dabei bewusst, dass man um eine Anfangsinvestition nicht herumkommt - und das sowohl in materieller als auch ideeller Hinsicht. Aber Zeit und Geld rechnen sich sehr rasch.
Innovation - auch hier ein ähnliches Bild: man ist dem Neuen durchaus aufgeschlossen und bereit sich damit auseinander zu setzen.
Man ist auch bereit, das eine oder andere auszuprobieren und seine eigenen Erfahrungen zu machen.
Bestimmte Trends werden auch bereits beim Neubau der Glashäuser sichtbar: so wird das Thema "Helligkeit" großgeschrieben. Kernaussage: "Jedes Prozent mehr Helligkeit bringt auch ein Prozent mehr Wachstum und Ertrag".
Während der eine Gärtner unter anderem ein System testen wird, bei dem sich die Kulturen freischwebend in Wannen befinden, beschäftigt sich der andere mit einer effektiveren Beheizung seiner Häuser und den damit verbundenen Einsparungen.
Man könnte diese Themen endlos fortsetzen - Dachflächenbewässerung, Innenbefeuchtung, effizientere Düngeanlagen, Düngung an sich, Substrate usw.
Allen ist eines gemeinsam: sie haben etwas mit der Effizienz der Betriebe zu tun.
Der Gärtner im Jahr 2000 stellt sich augenscheinlich den veränderten Marktgegebenheiten und nimmt die Herausforderungen des neuen Jahrtausends an. Wobei das traditionelle Denken nur um jene Faktoren "angereichert" wurde, die wirklich notwendig sind. Der Gärtner "lebt" auch mit einem Computer noch mit seinen Kulturen - die "Erdverbundenheit" ist geblieben.
Technik - dabei geht der Trend eindeutig hin zu Lösungen, die einerseits individuell abgestimmt sind und andererseits den letzten Stand der Technik widerspiegeln.
Von einer Düngeanlage verlangt der Gärtner, dass sie den Anforderungen seines Betriebes angepasst ist - und auf Jahre hinaus ein effizientes Arbeiten erlaubt.
Wobei sich auch hier die jeweiligen Investitionen sehr rasch gerechnet haben. Teuer käme es nur, die notwendigen Verbesserungen nicht durchzuführen.
Die Partner der Gärtner sind dabei einerseits die Berater und andererseits jene Unternehmen, die sich dieser Branche gewidmet haben.