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RAM GOES INTERNET
Wer stellt sich nicht hin und wieder die
Frage, wie weit der technische Fortschritt
noch vorangetrieben werden kann?
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RAM goes Internet
In der letzten Ausgabe unserer Kundenzeitung hatten wir die vielfältigen
Möglichkeiten der Visualisierung produktionsspezifischer
Parameter bei der Klimasteuerung aufgezeigt. Vom kleinen LCDisplay
bis zur Hightech-Bildschirmlösung reichen die
Möglichkeiten, Steuerungsdaten anzuzeigen und gegebenenfalls
zu ändern. RAM ist nun einen Schritt weiter gegangen und stellt
eine neue Generation eines Klima-PC-Programmes vor, das Webbasiert
dem Anwender noch mehr Flexibilität bietet.
Die Möglichkeit, Parameter
über einen Webserver abzufragen,
besteht bereits seit einigen
Jahren. Erwähnt seien in diesem
Zusammenhang die unzähligen
Webcams, die einen
Einblick in die Welt um uns
erlauben. Auch die weiterführende
Möglichkeit, Heizungen
oder beispielsweise Kaffeemaschinen
und andere Geräte
von einem externen Terminal zu
steuern, was ebenfalls schon
seit längerem möglich ist, wäre
auch noch nicht besonders
erwähnenswert. Interessanter
ist da schon die Vorstellung,
neben den voreingestellten
Parametern auch die Oberfläche
der Programme, also ihr
Aussehen am Bildschirm online
jederzeit verändern zu können.
Voraussetzung
Seit dem Web 2.0-Standard
wird das Internet wesentlich
interaktiver. Mit der Internet-
Kompatibilität verschiedenster
Hardware-Geräte hat sich auch
die Möglichkeit gesteigert,
Verbindung zum Internet aufzunehmen
und Daten abzufragen. Neben dem klassischen PC sind
es nun auch Mobiltelefone,
Palms und Web-Terminals an
den unterschiedlichsten Orten,
die eine Kommunikation mit
dem World Wide Web praktisch überall ermöglichen.
Im Falle eines Gartenbau-
Produktionsbetriebes benötigt
man neben einem Klimacomputer,
auf dem das Programm der neuen
Generation installiert wird, die
sogenannte RAM-Webserver-
Software. Diese läuft auf einem
handelsüblichen PC oder
zusätzlichen Einschub im
Steuerschrank und stellt das
Bindeglied zum Netz (Internet,
Intranet) dar. Über jeden Web-
2.0-fähigen Browser kann nun
auf das Programm zugegriffen
werden. Dabei ist es völlig irrelevant,
welcher Browser das ist.
Die Welt neben Microsoft ist
vielfältig.
Die Besonderheit
In der Praxis eines
Gartenbau-Betreibers könnte
durchaus die Notwendigkeit
auftreten, dass neben den für
ein Kulturstadium notwendigen
Parametern, zu einem bestimmten
Zeitpunkt auch andere
Parameter interessant werden
können. Früher hätte man sich
damit abfinden müssen, dass
lediglich die im Klimacomputer
voreingestellten und visualisierten
Parameter abfragbar und
ihre Werte veränderbar sind.
Mit der neuen Generation der
Web-basierten Klimasteuerungsprogramme
wird es
ein Leichtes, von jedem Webfähigen
Terminal aus, das
Erscheinungsbild der Gewächshaussteuerung
zu verändern
und zu jedem Zeitpunkt den
sich ändernden Bedürfnissen
anzupassen.
Für die Praxis könnte dies
bedeuten, dass ein Kunde andere
als ursprünglich gewünschte Parameter visualisieren möchte.
Der Blümel Kundendiensttechniker
könnte nun auf seinem
Laptop, etwa vom Wagen
aus, diese zusätzlichen Parameter
online einrichten und
diese wären von diesem Augenblick
an für den Kunden einsehund
steuerbar. Auch bestünde
die Möglichkeit, für verschiedene
Anwender unterschiedliche
Oberflächenstrukturen einzurichten,
ähnlich einem Administrator,
der in einem Netzwerk
verschiedene User anlegt und
verwaltet. In einem Institut etwa
hätten verschiedene Instanzen
unterschiedliche Bereiche eines
Versuches zur Verfügung und
könnten damit die Parameter
anderer Bereiche nicht verändern
– ein Faktor guter
Kontrolle.
Eine andere Anwendung
ergibt sich aus der Größe und
dem Vermögen der Displays
unterschiedlicher Geräte. So ist
die Möglichkeit, Grafiken auf
Handy-Displays darzustellen,
nicht nur von ihrer Größe her
beschränkt. Auch die Auflösung
und Farbigkeit setzt Schranken
– zumindest noch. Ein kompletter
grafischer Querschnitt eines
Gewächshauses mit Einstellparametern
wird auf einem vergleichsweise
kleinen Display
optisch nicht mehr erfassbar
sein und gleicht daher eher
einem Labyrinth, in dem vernünftiges
Arbeiten unmöglich
wird. Hier könnte man sich
schnell eine tabellarische
Anordnung der Parameter mit
einer überschaubaren Anzahl an
Untermenüpunkten einrichten.
Viele Anwendungsmöglichkeiten
werden sich sicherlich
erst im Laufe der Zeit herauskristallisieren,
aber wichtig
ist, dass sie mit diesem
Standard machbar sind und
dem Anwender jede Menge
Spielraum lässt, in dem er
genau seinen momentanen
Bedarf realisieren kann. Diese
Flexibilität lässt erwarten, dass
in Zukunft ausschließlich auf
Basis dieses Systems gearbeitet
wird, was auch hinsichtlich einfacher
Installation von Vorteil
ist. Alles was der Anwender tun
muss, ist, sich auf einem
Browser ins Netz einzuwählen
und schon hat er die gesamte
Architektur der Software zur
Verfügung.
Hohe Sicherheit

Das Internet wirft natürlich
sofort die Frage der Sicherheit
auf, ist es doch eine Spielwiese
für Menschen mit teilweise krimineller
Neugier. Der eingesetzte
Sicherheits-Standard des
Systems gehört dabei zu den
höchsten, die es gibt, vergleichbar
mit dem einer Bank.
Zusätzliche Sicherheit erhält
man, indem man den
Webserver hinter der eigenen
Firewall installiert sowie durch
die Wahl eines geeigneten
Passwortes, das eine Kombination
aus Buchstaben, Ziffern
und Sonderzeichen sein sollte,
zusätzlich versehen mit einer
Variation aus Groß- und
Kleinschreibung.
Informieren Sie sich unter 01/767 61 66-0, wie wir Ihre Anlage ins Internet bringen.
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