LATEST NEWS

RAM GOES INTERNET
Wer stellt sich nicht hin und wieder die Frage, wie weit der technische Fortschritt noch vorangetrieben werden kann?

read more >>


Sprung ins 21. Jahrhundert

Fast 11.500 Pflanzenarten bewohnen die 8 Hektar Freiland und die Gewächshäuser des botanischen Gartens im Herzen von Wien. Rätselhafte Gäste aus fernen Ländern und allen Höhen und Temperaturstufen der Tropen und Subtropen sind dort zu finden. Sie stellen den seit 2006 amtierenden Direktor Univ.-Prof. Dr. Michael Kiehn mit ihren unterschiedlichen Ansprüchen an Lüftung, Schirm- und Umluftventilation, Befeuchtung, Belichtung und Zugluftventilation oft vor mannigfache Probleme. Gemeinsam mit Mag. Harald Peterka, Leiter der Abteilung für Facility und Ressourcenmanagement der Universität Wien, berichtet er über seine Erfahrungen mit der brandneuen Steuerung der Forschungsanlage, die von der Firma Blümel installiert wurde. Botanischer Garten Wien

 

Botanischer Garten Wien

„Der botanische Garten wurde 1754 von Kaiserin Maria Theresia auf Anraten Gerard van Swietens, der ihr Leibarzt war, gegründet und als Medizinpflanzengarten angelegt. Mehr und mehr entwickelte er sich allerdings zum wissenschaftlich orientierten botanischen Garten.

Die Aufgaben eines botanischen Gartens reichen von der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, also die Neugier, Fremdes besser kennenlernen zu können, über den Arten- und Naturschutz bis zur Bewusstseinsschaffung, dass sehr oft kaum beachtete „G'stettn“ wertvolle, aber bedrohte Lebens- und Ressourcenräume sind. Unser botanischer Garten ist eine Oase in der Stadt und unsere über 150.000 Besucher pro Jahr geben dieser Philosophie Recht.

Doch sind auch hier Investitionen notwendig, vor allem in der Infra- und Grundstruktur. Das führte zu neuen Wegen an der Wiener Universität, die nun über ein sehr gutes Raum- und Ressourcenmanagement verfügt. Speziell im botanischen Garten waren wir in der Vergangenheit auf den händischen Einsatz unserer Mitarbeiter bei Tag und Nacht angewiesen. Wenn z.B. kritische Wettersituationen eintraten, mussten die Lüftungen unnötig vorauseilend geschlossen werden, damit kein Schaden entstehen konnte. Kulturtechnisch gesehen, ist dies für empfindliche Arten problematisch und nur Botanischer Garten Wienkurzzeitig vertretbar. Wir haben in unseren kleinräumig gegliederten Gewächshäusern 20 verschieden klimatisierte Bereiche, die früher nur händisch bedient wurden, was hohen Personaleinsatz bedingte, speziell bei Nacht. Zudem war es nötig, dass wir in Bezug auf Minimaltemperaturen Pufferzonen von plus 2°K und mehr einstellten, um so die messgrößenbedingte Zeitverzögerung im Havariefall abzufangen und Schäden in den Pflanzensammlungen durch Untertemperaturen zu verhindern.

Dies und eine veraltete Steuerung für ein träges Heizsystem führten auch zu relativ hohen Energiekosten. Außerdem gab es z.B. ohne zusätzlichen, höheren Personalaufwand keine Möglichkeit, klimatische Parameter zu optimieren, wenn neue Forschungspflanzen hereinkamen.

Also waren wir auf der Suche nach einer Lösung, die sowohl den Sicherheitsaspekt, den Ökologieund Ressourcennutzungseffekt, als auch klimatechnische Aspekte beinhaltet. Auch war es unabdingbar, trotz Ressourcenreduzierung die Artenvielfalt mit Hilfe einer modernen „intelligenten“ Steuerung in Bezug auf relevante Klimafaktoren zu sichern.

Und da ist uns mit der Firma Blümel ein Schritt aus dem 19. ins 21. Jahrhundert geglückt, wobei wir das 20. Jahrhundert übersprungen haben. Die Steuerungstechnik von Blümel ist an einen Webserver angeschlossen und kann in 19 Anlagen 228 Datenpunkte überwachen. Somit sind die relevanten klimatischen und technischen Parameter aller Gewächshäuser komplett überwacht, wobei alle, die eine Zugangsberechtigung besitzen, auch aus der Ferne auf die Daten zugreifen können.

Sie haben auf ihren Computern zu Hause dasselbe Bild wie der verantwortliche Gärtner und können in Abstimmung mit diesem entscheiden, ob in irgendwelchen Vorgängen vor Ort eingegriffen werden muss oder nicht. Auch verfügt die Anlage über eine Online-Alarmauslösung über Handy. Besonders wichtig war uns, dass die spezialisierten Sammlungsgärtner weiterhin für die Überwachung und Regelung der Klimafaktoren „ihrer” Sammlungsteile verantwortlich bleiben. Vor Ort haben uns deshalb auch die perfekte, leicht verständliche Visualisierung, die auch vom Praktiker einfach und intuitiv zu bedienen ist, und die differenzierten Zugangsmöglichkeiten/-Berechtigungen beeindruckt, was auf sehr gute Akzeptanz bei den Gärtnern stößt.

Für uns wesentliche Faktoren bei Firma Blümel's Technologie sind auch die drastisch verbesserte Serviceleistung, und die Möglichkeit, alle Daten zu erfassen, zu dokumentieren, zu protokollieren und über leicht verständliche Histogramme zu veranschaulichen. Man weiß jetzt nicht nur, was aktuell klimatisch und steuertechnisch vor sich geht, sondern kann Botanischer Garten Wiendies auch rückblickend sehen.

Dies ermöglicht die Optimierung des Gewächshausklimas, exakte Angaben für Publikationen und außerdem, Gewächshäuser für spezielle Kulturen auch andernorts effektiver einrichten zu können. Ein echter Wissenschaftsgewinn!”
Mag. Harald Peterka vom Raum- und Ressourcenmanagement der Universität Wien meint zur Kooperation mit Blümel: „Einen Forschungsbetrieb energetisch zu optimieren, widerspricht sich fast ein klein wenig, darum war das wirklich eine einzigartige Symbiose, wo Forschungsarbeit mit zeitgemäßer Technik und Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht wurde. Das wäre ohne einen Partner wie Blümel nicht möglich gewesen. Er brachte sein Know-how ein, wie die Technologie auf die Bedürfnisse eines Kunden angewendet werden soll. Es wurde eine Win-Win-Situation geschaffen.
Der Forscher braucht Techniken zur Verfügung gestellt, die höhere Servicequalität, weniger Risiko und ein wenig bessere Wirtschaftlichkeit in sich vereinen.“

Da stimmt ihm Prof. Kiehn aus vollem Herzen zu und meint: „Wir können nicht gut für den Naturschutz und den Erhalt der Biodiversität (biolog. Vielfalt) argumentieren, wenn wir nicht gleichzeitig über unseren eigenen Energieverbrauch und die Möglichkeiten der Optimierung nachdenken. Auch minimiert die Dokumentation der klimatechnischen Daten das Zufallsprinzip in der Klimatisierung bei den einzelnen Arten. Dinge, die sich früher „einfach ergeben“ haben oder hervorragend mit grünem Daumen erfolgten, kann man jetzt bewusst analysieren, interpretieren und steuerungstechnisch herstellen.“

Beide Herren sprechen sich auch lobend über die latente Effizienzsteigerung aus, die sich in erhöhter Kreativität der Mitarbeiter ausdrückt. Mag. Peterka meint, dass sich dieser Bereich der Universität Wien als Visitenkarte für die Firma Blümel sieht: „weil wir sehr überzeugt von dem sind, was die Firma Blümel uns hier geliefert hat und noch weiterhin liefern wird. Damit darf man durchaus werben”.


- Trendige Klimasteuerung>>
- Wissensbilanz>>
- Sprung ins 21. Jahrhundert >>
- Die Lösung liegt im Detail >>
- Alles wächst von klein bis groß >>
- Was Pflanzen sehen >>
- Kompetenzsache >>
- Wenn die Sonne „immer” scheint >>
- Geförderte Eigennutzung >>
- Ausgezeichnete Produktauszeichnung >>
- Bequemlichkeit hat nicht ihren Preis! >>
- Komplettausstattung Miniglashaus >>
- Sie werden schon sehen >>
- RAM goes Internet >>
- Bewässerungseinheit im Baukasten >>
- Eine Vitrine im Glashaus >>
- Digitales Dosieren >>
- Es ist vollbracht >>
- Licht von der Stange >>
- Energie auf Abruf >>
- Überwachung Ihrer Photovoltaikanlage >>
- Projekt-Visualisierung >>
- Handliche Messung der Wasserqualität >>
- Ernten zu jeder Jahreszeit >>
- Unser CO2-Messwertgeber >>
- Pflanzen im Nebel >>
- Setzen Sie Ihr Glashaus ins Netz >>
- DAN + NETAFIM: Bewässerungssysteme der innovativen Art >>
- Konkurrenzfähiger durch Gewächshausautomatisierung? >>
- Die Düngeanlage: Optimal oder nicht? >>
- Rezirkulieren leicht gemacht? >>
- Liegt die Zukunft in der Wanne? >>
- Produktnachverfolgung und Zeiterfassung >>


Home | Wir für unsere Kunden | Unsere Kunden über uns | Wir über uns | Kontakt
© Firma Blümel Gartenbauautomation, Wien.
Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt auf dieser Seite ist geschützt. Illegale Verwendung wird verfolgt.
Gartenbautechnik | Klimacomputer | Gartenbauautomation | Blümel | Gartenbauautomation